Juli 8th, 2017 by attentivista

Für eine frische und schöne Haut ist ein gelegentliches Peeling ein absolutes Muss. Ein Peeling sollte die Haut nicht nur intensiv reinigen, trockene Hautschüppchen entfernen, sondern ihr auch zu mehr Elastizität und Festigkeit verhelfen und somit eine tolle Vorbeugung gegen Fältchen sein. Durch das Auftragen und Verreiben der Zucker- oder Salzkristalle (Rezepte für Salz-Peelings folgen bald) auf der Haut wird die Durchblutung angeregt. Giftstoffe können so besser abtransportiert werden. 

Ein selbstgemachtes Zuckerpeeling tut nicht nur deiner Haut gut, sondern geht schnell und macht auch noch Spaß.Das Zuckerpeeling kann bei normaler (bis trockener) Haut am ganzen Körper verwendet werden, auch im Gesicht.

Du brauchst (für ungefähr 100ml):

  • 8 Esslöffel Zucker (ich nehme Rohrzucker)
  • 2 Teelöffel grobes Meersalz
  • ca. 8-10 Esslöffel natives Olivenöl
  • 2 Minuten Zeit

Mische Zucker und Salz. Das Salz sollte sich dabei gut im Zucker verteilen. Gib nach und nach das Olivenöl dazu und rühre das Ganze zu einer festen Masse, bis dir die Konsistenz gefällt. Eventuell benötigst du nicht die gesamte Menge Olivenöl. Nach dem Zusammenrühren ist dein Peeling fertig und sofort einsatzbereit. Das Peeling hält in einem geschlossenen Behalter und Zimmertemperatur ungefähr 2 Wochen.

Verreibe dein Peeling unter der Dusche auf deiner Haut. Es ist auch gut für das Gesicht geeignet, aber vergiss nicht die Augen großzügig auszusparen. Danach spülst du das Peeling mit warmem Wasser wieder ab. Deine Haut fühlt sich sofort gut gepflegt und zufrieden an.

Falls dir der Olivenölduft nicht gefällt, kannst du natürlich auch ein paar Tropfen von deinem Lieblingsduft (reines ätherisches Öl) unterrühren und dem Peeling so deine ganz persönliche Note geben. Ein hübsches Glas mit hausgemachten Peeling eignet sich übrigens auch wunderbar als kleine Aufmerksamkeit für Freunde und Familie.

Ich wünsche dir viel Spaß beim Ausprobieren!

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Juni 17th, 2017 by attentivista

Du möchtest dein Parfum nicht mehr mit tausend anderen teilen und dabei auf ungesunde Zusätze und unnötige Verpackungen verzichten? Du kannst deinen persönlichen Lieblingsduft jetzt ganz einfach selbst herstellen – ich habe es für dich ausprobiert.

Du brauchst ein wenig Zeit, um dich mit deinen Lieblingsduften zu beschäftigen und die für dich geeignetste Kombination herauszufinden. Versuch es doch einfach mal im Biomarkt und rieche dich durch das Angebot an reinen, ätherischen Ölen. Um einschätzen zu können, wie sie dir in Kombination gefallen, hältst du bis zu 4 Flaschen geöffnet in einer Hand und lässt die Düfte auf dich wirken. Natürlich musst du dich nicht gleich mit den verschiedenen Heilwirkungen von ätherischen Ölen beschäftigen, folge einfach deiner Nase. Ein erfahrener Parfumeur achtet bei der Duftkreation auf Kopf-, Herz- und Basisnoten, ein gutes Verhältnis für deinen ersten Test liegt bei 30% zu 60% zu 10%. Falls du Lust auf mehr Insights hast, gibt es z.B. von Primavera eine umfassende Broschüre mit viel Hintergrundwissen.  

Für deinen ersten Test, ca. 15 Gramm, benötigst Du: 

  • 2 Teelöffel Trägeröl (Jojobaöl, Mandelöl oder Olivenöl)
  • 2 Teelöffel geriebenen Bienenwachs
  • 5 Gramm Kakaobutter
  • ca. 60 Tropfen deiner Duftmischung
  • 10 Minuten Zeit

Erwärme das Bienenwachs im Wasserbad, bis es flüssig ist. Geb dann das Trägeröl und Kakaobutter dazu und lass die Mischung ebenfalls noch einmal flüssig werden. Bereite deine Duftmischung rechtzeitig vor, so dass du sie schnell dazugeben kannst. Da deine Mischung kalt ist, reagiert die Wachs-Öl-Mischung sofort, warte hier nochmal einen Moment, bis alles wieder flüssig ist und rühre das Ganze vorsichtig um, so dass alles gut miteinander vermengt ist. Dann füllst du alles vorsichtig in ein geeignetes Gefäß (kein Plastik!), wie z.B. eine kleine Aludose oder ein kleines Glas und lässt die Mischung auskühlen. 

Das flüssige Bienenwachs ist sehr heiß, bitte gehe vorsichtig damit um und vermeide jeden direkten Hautkontakt, damit du dich nicht verbrennst. 

Das feste Parfum ist nicht nur eine besonders unschädliche Möglichkeit, immer fantastisch zu duften, sondern eignet sich auch hervorragend als sehr individuelles Geschenk – je nach Duftrichtung natürlich für Männer und Frauen. Es gibt tausende Kombinationen und dauert vielleicht ein bisschen, bis du die für dich richtige gefunden hast. Andererseits, wer sagt, dass es nur einen perfekten Duft pro Person geben darf?

Ich wünsche dir viel Spaß beim Testen, Mischen und Zusammenrühren!

 

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Mai 20th, 2017 by attentivista

Deo kann ein heikles Thema sein. Es gibt tausende Variationen und Möglichkeiten: festes, flüssiges, mit Aluminium, in Glas, in Plastik, als Spray, als Mineralstein, viele verschiedene Duftrichtungen, und und und. Inzwischen weiß man kaum, welches Deo man noch verwenden kann, ohne sich dabei schädliche Inhaltsstoffe unter die Achsel zu schmieren und außerdem funktioniert natürlich nicht jedes Deo bei jedem gleich gut. Eine Universallösung scheint hier wenig angebracht. Und trotzdem möchte ich euch heute meine neue Lieblingsdeocreme ans Herz legen.

Die Creme lässt sich schnell und einfach herstellen und wirkt mindestens so gut wie ein herkömmliches Deo. Und das beste ist – du kannst den Duft natürlich ganz nach deinen eigenen Vorstellungen zusammenstellen und verzichtest ganz nebenbei auf Schadstoffe und Verpackungsmüll/Plastik.

Für ca. 80ml Deocreme benötigst du die folgenden Zutaten. Die Creme kann sehr sparsam verwendet werden und hält entsprechend lange.

  • 8 Tropfen Ätherisches Öl deiner Wahl (geht auch ganz ohne)
  • 6 Teelöffel Kokosöl
  • 4 Teelöffel Sheabutter
  • 9 Teelöffel Stärke
  • 11 Teelöffel Natron
  • 15 Minuten Zeit

Erwärme Kokosöl und Sheabutter im Wasserbad, bis beides flüssig ist. Gib dann die Stärke und das Natron hinzu und rühre die Masse zu einer gleichmäßigen Flüssigkeit/Creme. Damit keine Klümpchen entstehen, gebe ich Natron und Stärke durch ein feines Sieb in die warme Masse. Jetzt kannst du dein ätherisches Öl dazugeben, rühren und die Masse in dein Gefäß umfüllen. Hier kannst du sie kaltwerden lassen und schon nach wenigen Stunden anwenden.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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März 25th, 2017 by attentivista

Du magst Sojamilch total gerne, willst aber keine Milch in Tetrapacks kaufen und eine Alternative hast du bis jetzt noch nicht gefunden? Kein Problem, ich zeig dir, wie einfach es ist, Sojamilch selbst zu machen. Und aus dem Restprodukt kannst du ganz leicht gute Sojaburger machen.

Für etwas mehr als 1 Liter Sojamilch brauchst Du:

  • 100 Gramm getrocknete Sojabohnen
  • Wasser
  • Was immer du zum Süßen oder für den Geschmack dazugeben möchtest.
    Ich kann empfehlen, ein Stückchen Vanilleschote oder 2 Esslöffel Zuckerrübensirup zu verarbeiten. 

Zuerst werden die Sojabohnen für ca. 10 Stunden, am besten über Nacht, in Wasser eingelegt. Bohnen in eine Schüssel geben, Wasser drübergießen, fertig. 

Wenn die Bohnen gut vollgesogen sind (sie nehmen dann ungefähr die doppelte Größe an) kannst du das Wasser abgießen und die Bohnen in einem Mixer mit ca. 300 ml Wasser pürieren. Den Bohnenbrei gibst du in einen Kochtopf, gießt das Ganze mit ca. 700 ml Wasser auf und bringst es zum kochen. Jetzt kannst du auch die Geschmacksrichtung bestimmen, in dem du z.B. Vanille, Datteln oder Zuckerrübensirup zugibst. Die Masse kocht ähnlich wie Milch sehr langsam an, aber wenn sie in Fahrt ist, auch gerne mal hoch. Am besten rührst du alle paar Minuten einmal um, damit nichts am Topfboden kleben bleibt.

Nach ca. 15 Minuten kannst du den Topf vom Herd nehmen und das Ganze abkühlen lassen. Sobald die Flüssigkeit ausreichend kalt ist, gibst du sie durch ein Passiertuch oder ein sauberes Geschirrtuch und füllst sie in eine Flasche ab. 

Die restliche, jetzt sehr trockene Bohnenmasse, eignet sich hervorragend als Grundlage für schmackhafte Sojaburger. Du kannst z.B. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und 1 Ei zugeben und die Masse dann in kleine Bällchen gerollt anbraten. Auch wenn du süße Sachen in die Flüssigkeit gegeben hast, schmeckt man die im gebratenen Patty nicht mehr wirklich durch. 

Die Sojamilch hält gut verschlossen im Kühlschrank mindestens 1 Woche, meist sogar länger. Falls deine Sojamilch schlecht wird merkst du es ähnlich wie bei Milch am unangenehmen Geruch und Geschmack, später klumpt das Ganze auch. 

Viel Spaß beim Ausprobieren. Erzähl mir doch, wie du deine Sojamilch verfeinerst. 

 

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März 18th, 2017 by attentivista

Verpackungsmüll entsteht schneller als man denkt. Es ist heute fast egal, was man einkauft, beinahe jedes Stück liegt verpackt im Regal oder kommt verpackt über den Einkaufstresen. Oft kann man gar nicht schnell genug erklären, dass es auch ohne Tasche oder Tüte geht, so automatisiert sind die Handgriffe und so unwahrscheinlich scheint die Idee, dass man die Verpackung nicht mitnehmen möchte. 

Aber uns Attentivistas geht es natürlich nicht nur darum, wer den Müll am Ende entsorgen muss. Wir bemühen uns immer, Verpackungsmüll gar nicht erst entstehen zu lassen.

Mit diesen 5 Tipps & Tricks kannst du ohne große Umwege und mit wenig Vorbereitung schon einiges an Verpackung sparen – denn jedes bißchen hilft.

  1. Du nimmst deine Stofftasche schon zu jedem Einkauf mit? Grossartig! Aber wusstest du, dass du z.B. Obst, Gemüse oder Brot statt in die gängigen Plastik- und Papiertüten auch in kleine Baumwollsäckchen legen kannst? Die mit einer Schnur zuziehbaren Säckchen eignen sich super für Transport und Aufbewahrung und sind leicht mit deiner normalen Wäsche zu reinigen. So kannst du sie für jeden Einkauf vielseitig einsetzen.
  2. Du kaufst dein Gemüse so oft wie möglich auf dem Wochenmarkt und dort bekommst du alles in Papiertüten? Wunderbar. Versuch doch mal, die Papiertüten beim nächsten Einkauf wieder mitzunehmen und befüllen zu lassen. Nur weil sie aus Papier ist muss sie ja nicht nur einmal verwendet werden.
  3. Seife statt Duschgel, das ist eines meiner Lieblingsmottos. Versuch doch mal, statt der Flasche Duschgel dich auf ein Stück Seife einzulassen. Seife wäscht dich genauso sauber wie Duschgel und enthält meist weniger Chemikalien. Eine gute Pflanzenseife gibt es in vielen Duftrichtungen, Formen und Farben auch in deinem Drogeriemarkt, oft sogar in Papier verpackt statt Plastik. Seife funktioniert übrigens auch bestens als Handseife im Bad und sieht in einer hübschen Schale doch gleich viel schöner aus als die Plastikflasche. 
  4. Du hast doch bestimmt noch das eine oder andere Metalldöschen bei dir rumstehen. Meist bekommt man diese zu Weihnachten als Keksdose oder Pralinendöschen geschenkt oder als Souvenir mit Minzbonbons gefüllt. Und als Schokodosen kannst du sie gleich weiterverwenden. Versuch doch mal, statt viel verpackter Schokolade im Supermarkt weniger, aber dafür wertige Schokolade in einem Spezialitätenladen zu kaufen. Das klingt jetzt natürlich erstmal teuer, aber du wirst sicher schnell von dem Unterschied begeistert sein – weniger ist hier auf jeden Fall mehr und der Test lohnt sich. Das scheint dir noch ein zu grosser Schritt? Kein Problem: Alternativ sind im Supermarkt bereits alle möglichen Schoko- und Nusscremes im Glas erhältlich. Probier doch mal ein Glas statt einer Tafel – schliesslich kann nicht nur Eis zum Löffeln gemacht sein. Uns das Glas kannst du perfekt zur Aufbewahrung für alle möglichen Dinge nutzen.
  5. Du kaufst deine Wurstwaren und Käse bereits an der Frischetheke ein und sparst so ordentlich Plastik? Das ist eine tolle Sache! Hast du auch schon mal probiert deine Brotbox oder Tupperschale dafür mitzunehmen, um noch mehr Verpackung zu verhindern? Hier müssen sich allerdings sowohl Metzger/Käsefachverkäufer als auch Kunde von den gängigen Routinen befreien, denn der Metzger/Käsefachverkäufer möchte vermutlich (aus verständlichen Hygienegründen) deine Box nicht auf seine Arbeitsfläche stellen. Wenn deine Box aber oben auf der Theke stehen bleibt und dort befüllt wird, sollte das kein Problem darstellen und deinem Einkauf steht nichts im Weg.

Welche von diesen Tipps und Tricks funktionieren besonders gut für dich? Oder hast du vielleicht noch mehr Ideen, wie sich Verpackungsmüll im Alltag vermeiden lässt?

Ich freue mich auf deine Kommentare.

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März 10th, 2017 by attentivista

In deinem Badezimmer gibt es mindestens eine Sache, die du sofort und ganz ohne Nachteile oder lästige Umgewöhnung austauschen kannst, um deinen Müllberg deutlich zu reduzieren: Richtig, Deine Wattepads. 

Waschbare Abschminkpads sind super unkompliziert. Du verwendest sie wie deine ganz normalen Wattepads, nur gibst du sie nach dem Verwenden einfach in die Wäsche statt in den Mülleimer.

Du kannst die Abschminkpads einfach fertig kaufen, dann wird meist ein Säckchen für die Waschmaschine mitgeliefert. Da die Stoffpads oft ein wenig größer als herkömmliche Wattepads sind, hast du natürlich auch mehr Fläche, die du nutzen kannst. Falls du nicht zu viele Produkte abschminkst (z.B. nur Make-up, Mascara und dezenter Lidschatten) kannst du sogar sehr sparsam die zweite Seite auch beim nächsten Mal wiederverwenden. Waschen kannst du die Pads zwischen 30 und 60 Grad, sie werden auch bei niedrigen Temperaturen schön sauber. Die etwas rauhere Oberfläche (z.B. aus Frottee) fühlt sich auf der Haut super angenehm an und ich habe tatsächlich das Gefühl, dass die Stoffpards die Haut besser reinigen, als die aus Watte.  

Empfehlen kann ich dir die Pads von ImseVimse. Sie sind nicht nur wirklich hübsch mit ihrer pinken Umrandung, sondern haben auch eine tolle Qualität. Das mitgelieferte Säckchen stellt sicher, dass keine Pads beim Waschen in der Maschine verloren gehen.

Wenn du zu den besonders kreativen Menschen gehörst, kannst die die Pads natürlich auch einfach selbst aus qualitativ geeigneten Stoffresten nähen. Dafür reicht eine runde Schablone, wie gesagt guter Stoff, schönes Garn zum Dekorieren, ein wenig Freude am Nähen und Geduld. 

Ich habe aktuell 20 Pads im Gebrauch, es würden für eine Person aber auch 10 Stück ausreichen, damit immer saubere Pads vorrätig sind. Und ein kleiner Tipp am Rande für die Herren: Mit Pads aus Stoff bleiben keine Fusseln in den Bartstoppeln zurück. 

Wenig Aufwand, viel Achtsamkeit – ganz einfach. 

 

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März 9th, 2017 by attentivista

Wieviel Plastik würdest Du schätzen ist in deinem Haushalt in Gebrauch? Das kann ja eigentlich nicht so viel sein: ein paar Verpackungen, vielleicht ein Schneidebrett, ein Messbecher, ein paar Tupperschalen, die Trinkflasche, die Duschgel- und Shampooflaschen, die Zahnpastatube, die Gewürzdosen, die Tüten vom letzten Einkauf, der Wasserkocher, der Eierkocher, die Kaffeemaschine, die Flipflops, die Cremedosen, das Deo, die Wattestäbchen, die Zahnbürsten, die Spüli-Flasche, die Waschmittelflasche, die Weichspülerflasche, und und und. 

Es ist gar nicht so einfach, sich bewusst zu machen, wieviel Plastik in unserem Alltag allgegenwärtig ist. Und dazu kommt ja dann noch der Verpackungsmülll von jedem Einkauf, den man schon gar nicht mehr wahrnimmt. Schließlich fühlt es sich ja auch viel schöner und sauberer an, zu wissen, dass andere Kunden im Supermarkt die eigenen Tomaten nicht wirklich antatschen konnten. Lag ja geschützt in hygienischem Plastik. 

Bei uns zu Hause gibt es jetzt die monatliche Plastikherausforderung. Jeder von uns hat in der Küche einen hübschen Korb stehen, in dem er den selbstverursachten Plastikmüll sammelt. Am Ende des Monats schaut jeder einmal durch seinen Eimer und sieht dabei sehr schnell, wo das größte Verpackungsproblem ist. Weil jeder von uns am Monatsende total gerne der Umweltbewusstere wäre, versuchen wir ernsthaft jeden möglichen Plastikmüll zu vermeiden. Und kommen dabei auf erstaunlich gute Ideen, für die wir sonst vielleicht gar nicht offen wären. Außerdem überlegen wir tatsächlich bei jedem Einkauf, was wirklich notwendig ist und machen nebenbei einen Schritt in Richtung Minimalismus, da auf einmal nicht mehr jedes Produkt schnell gekauft werden muss. Stattdessen überlegt jeder von uns, ob es nicht auch ohne gehen würde. 

Probier es doch einfach mal aus, ein bisschen Wettbewerb für einen guten Zweck macht Spaß und setzt überraschend kreative Kräfte frei. Natürlich ist das noch lange nicht Zero Plastik aber es macht den Weg dorthin unterhaltsamer und leichter. 

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