April 1st, 2017 by attentivista

Popcorn gehört eigentlich schon seit Jahren in unser Süßigkeitenrepertoire, vor allem bei Kinobesuchen, auf Parties oder auf der Kirmes. Aber hast du Popcorn schon mal ernsthaft als Ersatz für die abendliche Chipstüte in Erwägung gezogen? 

Mais, und folglich auch Popcorn, enthält viele Ballaststoffe, die für eine angeregte Verdauung sorgen sollen. Außerdem soll Popcorn viele Antioxidantien enthalten, denen nachgesagt wird, dass sie uns vor vorzeitiger Hautalterung schützen und gleichzeitig auch entzündungshemmend wirken. 

Zu gut, um wahr zu sein? Natürlich verzichtet gesundes Popcorn auf Fett, Zucker oder Salz. Probier doch mal dein Popcorn im Backofen zuzubereiten: Hierfür bastelst du dir eine große Tüte aus Backpapier (mit Tacker oder Küchengarn – oder nimmst einen Bratschlauch), legst deine gewünschte Menge Maiskörner hinein und backst das Ganze bei ca. 200 Grad, bis die Maiskörner aufspringen. Achte drauf, dass die Körner genügend Raum zum springen haben, damit die Tüte nicht beim Backen aufplatzt.

Und das Beste ist, Du kannst Popcorn in einer schönen Dose auch überall hin mitnehmen: es ist leicht, macht keinen Schmutz in der Handtasche und man kann es wunderbar mit Freunden teilen.

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März 25th, 2017 by attentivista

Du magst Sojamilch total gerne, willst aber keine Milch in Tetrapacks kaufen und eine Alternative hast du bis jetzt noch nicht gefunden? Kein Problem, ich zeig dir, wie einfach es ist, Sojamilch selbst zu machen. Und aus dem Restprodukt kannst du ganz leicht gute Sojaburger machen.

Für etwas mehr als 1 Liter Sojamilch brauchst Du:

  • 100 Gramm getrocknete Sojabohnen
  • Wasser
  • Was immer du zum Süßen oder für den Geschmack dazugeben möchtest.
    Ich kann empfehlen, ein Stückchen Vanilleschote oder 2 Esslöffel Zuckerrübensirup zu verarbeiten. 

Zuerst werden die Sojabohnen für ca. 10 Stunden, am besten über Nacht, in Wasser eingelegt. Bohnen in eine Schüssel geben, Wasser drübergießen, fertig. 

Wenn die Bohnen gut vollgesogen sind (sie nehmen dann ungefähr die doppelte Größe an) kannst du das Wasser abgießen und die Bohnen in einem Mixer mit ca. 300 ml Wasser pürieren. Den Bohnenbrei gibst du in einen Kochtopf, gießt das Ganze mit ca. 700 ml Wasser auf und bringst es zum kochen. Jetzt kannst du auch die Geschmacksrichtung bestimmen, in dem du z.B. Vanille, Datteln oder Zuckerrübensirup zugibst. Die Masse kocht ähnlich wie Milch sehr langsam an, aber wenn sie in Fahrt ist, auch gerne mal hoch. Am besten rührst du alle paar Minuten einmal um, damit nichts am Topfboden kleben bleibt.

Nach ca. 15 Minuten kannst du den Topf vom Herd nehmen und das Ganze abkühlen lassen. Sobald die Flüssigkeit ausreichend kalt ist, gibst du sie durch ein Passiertuch oder ein sauberes Geschirrtuch und füllst sie in eine Flasche ab. 

Die restliche, jetzt sehr trockene Bohnenmasse, eignet sich hervorragend als Grundlage für schmackhafte Sojaburger. Du kannst z.B. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und 1 Ei zugeben und die Masse dann in kleine Bällchen gerollt anbraten. Auch wenn du süße Sachen in die Flüssigkeit gegeben hast, schmeckt man die im gebratenen Patty nicht mehr wirklich durch. 

Die Sojamilch hält gut verschlossen im Kühlschrank mindestens 1 Woche, meist sogar länger. Falls deine Sojamilch schlecht wird merkst du es ähnlich wie bei Milch am unangenehmen Geruch und Geschmack, später klumpt das Ganze auch. 

Viel Spaß beim Ausprobieren. Erzähl mir doch, wie du deine Sojamilch verfeinerst. 

 

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