März 18th, 2017 by attentivista

Verpackungsmüll entsteht schneller als man denkt. Es ist heute fast egal, was man einkauft, beinahe jedes Stück liegt verpackt im Regal oder kommt verpackt über den Einkaufstresen. Oft kann man gar nicht schnell genug erklären, dass es auch ohne Tasche oder Tüte geht, so automatisiert sind die Handgriffe und so unwahrscheinlich scheint die Idee, dass man die Verpackung nicht mitnehmen möchte. 

Aber uns Attentivistas geht es natürlich nicht nur darum, wer den Müll am Ende entsorgen muss. Wir bemühen uns immer, Verpackungsmüll gar nicht erst entstehen zu lassen.

Mit diesen 5 Tipps & Tricks kannst du ohne große Umwege und mit wenig Vorbereitung schon einiges an Verpackung sparen – denn jedes bißchen hilft.

  1. Du nimmst deine Stofftasche schon zu jedem Einkauf mit? Grossartig! Aber wusstest du, dass du z.B. Obst, Gemüse oder Brot statt in die gängigen Plastik- und Papiertüten auch in kleine Baumwollsäckchen legen kannst? Die mit einer Schnur zuziehbaren Säckchen eignen sich super für Transport und Aufbewahrung und sind leicht mit deiner normalen Wäsche zu reinigen. So kannst du sie für jeden Einkauf vielseitig einsetzen.
  2. Du kaufst dein Gemüse so oft wie möglich auf dem Wochenmarkt und dort bekommst du alles in Papiertüten? Wunderbar. Versuch doch mal, die Papiertüten beim nächsten Einkauf wieder mitzunehmen und befüllen zu lassen. Nur weil sie aus Papier ist muss sie ja nicht nur einmal verwendet werden.
  3. Seife statt Duschgel, das ist eines meiner Lieblingsmottos. Versuch doch mal, statt der Flasche Duschgel dich auf ein Stück Seife einzulassen. Seife wäscht dich genauso sauber wie Duschgel und enthält meist weniger Chemikalien. Eine gute Pflanzenseife gibt es in vielen Duftrichtungen, Formen und Farben auch in deinem Drogeriemarkt, oft sogar in Papier verpackt statt Plastik. Seife funktioniert übrigens auch bestens als Handseife im Bad und sieht in einer hübschen Schale doch gleich viel schöner aus als die Plastikflasche. 
  4. Du hast doch bestimmt noch das eine oder andere Metalldöschen bei dir rumstehen. Meist bekommt man diese zu Weihnachten als Keksdose oder Pralinendöschen geschenkt oder als Souvenir mit Minzbonbons gefüllt. Und als Schokodosen kannst du sie gleich weiterverwenden. Versuch doch mal, statt viel verpackter Schokolade im Supermarkt weniger, aber dafür wertige Schokolade in einem Spezialitätenladen zu kaufen. Das klingt jetzt natürlich erstmal teuer, aber du wirst sicher schnell von dem Unterschied begeistert sein – weniger ist hier auf jeden Fall mehr und der Test lohnt sich. Das scheint dir noch ein zu grosser Schritt? Kein Problem: Alternativ sind im Supermarkt bereits alle möglichen Schoko- und Nusscremes im Glas erhältlich. Probier doch mal ein Glas statt einer Tafel – schliesslich kann nicht nur Eis zum Löffeln gemacht sein. Uns das Glas kannst du perfekt zur Aufbewahrung für alle möglichen Dinge nutzen.
  5. Du kaufst deine Wurstwaren und Käse bereits an der Frischetheke ein und sparst so ordentlich Plastik? Das ist eine tolle Sache! Hast du auch schon mal probiert deine Brotbox oder Tupperschale dafür mitzunehmen, um noch mehr Verpackung zu verhindern? Hier müssen sich allerdings sowohl Metzger/Käsefachverkäufer als auch Kunde von den gängigen Routinen befreien, denn der Metzger/Käsefachverkäufer möchte vermutlich (aus verständlichen Hygienegründen) deine Box nicht auf seine Arbeitsfläche stellen. Wenn deine Box aber oben auf der Theke stehen bleibt und dort befüllt wird, sollte das kein Problem darstellen und deinem Einkauf steht nichts im Weg.

Welche von diesen Tipps und Tricks funktionieren besonders gut für dich? Oder hast du vielleicht noch mehr Ideen, wie sich Verpackungsmüll im Alltag vermeiden lässt?

Ich freue mich auf deine Kommentare.

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