März 25th, 2017 by attentivista

Du magst Sojamilch total gerne, willst aber keine Milch in Tetrapacks kaufen und eine Alternative hast du bis jetzt noch nicht gefunden? Kein Problem, ich zeig dir, wie einfach es ist, Sojamilch selbst zu machen. Und aus dem Restprodukt kannst du ganz leicht gute Sojaburger machen.

Für etwas mehr als 1 Liter Sojamilch brauchst Du:

  • 100 Gramm getrocknete Sojabohnen
  • Wasser
  • Was immer du zum Süßen oder für den Geschmack dazugeben möchtest.
    Ich kann empfehlen, ein Stückchen Vanilleschote oder 2 Esslöffel Zuckerrübensirup zu verarbeiten. 

Zuerst werden die Sojabohnen für ca. 10 Stunden, am besten über Nacht, in Wasser eingelegt. Bohnen in eine Schüssel geben, Wasser drübergießen, fertig. 

Wenn die Bohnen gut vollgesogen sind (sie nehmen dann ungefähr die doppelte Größe an) kannst du das Wasser abgießen und die Bohnen in einem Mixer mit ca. 300 ml Wasser pürieren. Den Bohnenbrei gibst du in einen Kochtopf, gießt das Ganze mit ca. 700 ml Wasser auf und bringst es zum kochen. Jetzt kannst du auch die Geschmacksrichtung bestimmen, in dem du z.B. Vanille, Datteln oder Zuckerrübensirup zugibst. Die Masse kocht ähnlich wie Milch sehr langsam an, aber wenn sie in Fahrt ist, auch gerne mal hoch. Am besten rührst du alle paar Minuten einmal um, damit nichts am Topfboden kleben bleibt.

Nach ca. 15 Minuten kannst du den Topf vom Herd nehmen und das Ganze abkühlen lassen. Sobald die Flüssigkeit ausreichend kalt ist, gibst du sie durch ein Passiertuch oder ein sauberes Geschirrtuch und füllst sie in eine Flasche ab. 

Die restliche, jetzt sehr trockene Bohnenmasse, eignet sich hervorragend als Grundlage für schmackhafte Sojaburger. Du kannst z.B. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und 1 Ei zugeben und die Masse dann in kleine Bällchen gerollt anbraten. Auch wenn du süße Sachen in die Flüssigkeit gegeben hast, schmeckt man die im gebratenen Patty nicht mehr wirklich durch. 

Die Sojamilch hält gut verschlossen im Kühlschrank mindestens 1 Woche, meist sogar länger. Falls deine Sojamilch schlecht wird merkst du es ähnlich wie bei Milch am unangenehmen Geruch und Geschmack, später klumpt das Ganze auch. 

Viel Spaß beim Ausprobieren. Erzähl mir doch, wie du deine Sojamilch verfeinerst. 

 

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März 9th, 2017 by attentivista

Wieviel Plastik würdest Du schätzen ist in deinem Haushalt in Gebrauch? Das kann ja eigentlich nicht so viel sein: ein paar Verpackungen, vielleicht ein Schneidebrett, ein Messbecher, ein paar Tupperschalen, die Trinkflasche, die Duschgel- und Shampooflaschen, die Zahnpastatube, die Gewürzdosen, die Tüten vom letzten Einkauf, der Wasserkocher, der Eierkocher, die Kaffeemaschine, die Flipflops, die Cremedosen, das Deo, die Wattestäbchen, die Zahnbürsten, die Spüli-Flasche, die Waschmittelflasche, die Weichspülerflasche, und und und. 

Es ist gar nicht so einfach, sich bewusst zu machen, wieviel Plastik in unserem Alltag allgegenwärtig ist. Und dazu kommt ja dann noch der Verpackungsmülll von jedem Einkauf, den man schon gar nicht mehr wahrnimmt. Schließlich fühlt es sich ja auch viel schöner und sauberer an, zu wissen, dass andere Kunden im Supermarkt die eigenen Tomaten nicht wirklich antatschen konnten. Lag ja geschützt in hygienischem Plastik. 

Bei uns zu Hause gibt es jetzt die monatliche Plastikherausforderung. Jeder von uns hat in der Küche einen hübschen Korb stehen, in dem er den selbstverursachten Plastikmüll sammelt. Am Ende des Monats schaut jeder einmal durch seinen Eimer und sieht dabei sehr schnell, wo das größte Verpackungsproblem ist. Weil jeder von uns am Monatsende total gerne der Umweltbewusstere wäre, versuchen wir ernsthaft jeden möglichen Plastikmüll zu vermeiden. Und kommen dabei auf erstaunlich gute Ideen, für die wir sonst vielleicht gar nicht offen wären. Außerdem überlegen wir tatsächlich bei jedem Einkauf, was wirklich notwendig ist und machen nebenbei einen Schritt in Richtung Minimalismus, da auf einmal nicht mehr jedes Produkt schnell gekauft werden muss. Stattdessen überlegt jeder von uns, ob es nicht auch ohne gehen würde. 

Probier es doch einfach mal aus, ein bisschen Wettbewerb für einen guten Zweck macht Spaß und setzt überraschend kreative Kräfte frei. Natürlich ist das noch lange nicht Zero Plastik aber es macht den Weg dorthin unterhaltsamer und leichter. 

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März 7th, 2017 by attentivista

 

War dir bewusst, dass Teile einer normalen Ernte bei uns nicht mal den Weg in den Supermarkt finden, weil das Gemüse einfach nicht hübsch genug dafür ist? 

Was möchtest du heute essen? Gesund soll es sein, einfach und natürlich auch gut. Du würdest gerne Gemüse ohne Verpackung einkaufen, aber wo?  Der Weg zum Markt ist weit bzw. oft lassen sich die Öffnungszeiten des Marktes einfach nicht mit deinen Arbeitszeiten vereinen? Außerdem findest du es gar nicht so einfach, dir das Gemüse selbst zusammenzusuchen und ein gutes Essen daraus zu zaubern? 

Für genau diese Fragen und Probleme gibt es eine praktische und einfache Lösung: Der Etepetete Aboservice bringt dir krummes Gemüse von Bio-Bauern aus deiner Region und umweltträglich verpackt nach Hause, sozusagen frisch vom Feld in deinen Kühlschrank. Aktuell gibt es Kisten in den 2 Größen Classic und Familie. Und das beste ist: Passende Rezeptideen werden gleich mitgeliefert, damit du auch ohne Kochbuch gleich loslegen kannst.

http://etepetete-bio.de/

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