April 8th, 2017 by attentivista

Mandeln sind ein echtes Allround-Talent. Sie enthalten viel Eiweiß, Spurenelemente, ungesättigte Fettsäuren, Magnesium, Kupfer, Kalzium und Vitamin B1 und B2. Sie wirken sättigend und helfen so beim Abnehmen, schützen aber mit dem Antioxidans Vitamin E gleichzeitig deine Haut. 

Mandelmilch lässt sich ganz schnell und einfach herstellen. Sie ist wunderbar frisch und cremig und ist ein herrliches Erfrischungsgetränk, schmeckt aber auch in Müsli oder Kaffee sehr gut. Es gibt zwei Arten, Mandelmilch selbst zu machen: eine schnelle und eine ausführliche. 

Für die schnelle Mandelmilch brauchst du 100g Mandeln und 500ml Wasser. Beides kommt für eine Minute in einen leistungsstarken Mixer, z.B. Nutribullet, bis eine gleichmässige Flüssigkeit entsteht und schon ist deine Mandelmilch fertig.

Für die langsame Mandelmilch brauchst du 200g Mandeln, 1l heißes Wasser, 1 Passiertuch. Die Mandeln legst du für ca. 10 Stunden, am besten über Nacht, in Wasser ein. Achte drauf, dass die Mandeln nicht länger als 12 Stunden in dem Wasser liegen oder tausche das Wasser dann zwischenzeitlich aus. Die abgespülten und eingeweichten Mandeln pürierst du nun mit dem Wasser zu einer feinen Flüssigkeit und gibst diese dann durch das Passiertuch. Zurück im Tuch bleibt feines Mandelmehl, dass du z.B. auf einem Backblech gut trocknen und später zum Backen weiterverwenden kannst. 

Du kannst deine Mandelmilch nach Belieben z.B. mit Honig oder Datteldicksaft süßen. Frische Mandelmilch hält sich ca. 2-3 Tage im Kühlschrank. Die schnelle Mandelmilch schmeckt intensiver und weil sie nicht passiert ist, befindet sich das komplette Mandelmehl in der Milch. Bleibt die Mandelmilch länger stehen, setzt sich dieses ab und du siehst 2 Schichten in deiner Flasche. Das lässt sich leicht durch Aufschütteln vor dem Verzehr lösen. Die langsame Mandelmilch ist besser für empfindliche Mägen geeignet und hat einen dezenteren Geschmack als die schnelle.

Die Mengenangaben kannst du natürlich jederzeit abwandeln, achte nur auf ein ähnliches Verhältnis, damit deine Milch nicht zu dünn oder zu intensiv schmeckt.

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März 31st, 2017 by attentivista

Der Avocadokern ist vielseitig einsetzbar. Welche Wirkungen er hat und wie Du ihn verzehrbar machst kannst du hier nachlesen. Der Avocadokern kann deinen Körper in vielen Richtungen unterstützen. Er soll nicht nur Schmerzen und Entzündungen lindern, sondern auch ganz allgemein gut für dein Immunsystem, für deine Augen, Galle und Leber sein. 

Tee aus Avocadokernen lässt sich am leichtesten herstellen. Hierfür trocknest du den Kern wie beschrieben ein paar Tage und entfernst die dünne braune Haut. Dann zerteilst du den noch weichen Kern in 2 bis 4 Stücke und kochst diese mit ca. 750ml Wasser auf mittlerer Temperatur für ca. 15-20 Minuten. Nach nur kurzer Zeit färbt sich das Wasser orange und wird am Ende rötlich, etwa so wie starker Hagebuttentee. Während des Kochens verteilt sich das erdige aber zitrusfrische Aroma des Kerns. Du kannst den Tee sofort trinken, empfohlen wird 1 bis 2 Tassen pro Tag.

Als Pulver kannst du den Avocadokern je nach Feinheit entweder in Flüssigkeit wie Öl oder Wasser auflösen oder als Topping zu Salaten, Grillgemüse, Kartoffeln oder Nudeln geben. Der Kern hat einen frischen nussigen Geschmack mit leichter Zitronennote.

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März 23rd, 2017 by attentivista

Dass Avocados gesund, wirklich lecker und vielseitig einsetzbar sind, ist inzwischen bekannt. Die Avocado schmeckt besonders gut in Salat, Guacamole, gefüllt, pur und gebacken. Aber wusstest Du, dass auch der Avocadokern richtig vielseitig einsetzbar ist? 

Der Avocadokern soll eine große entzündungshemmende Wirkung haben. Du kannst ihn als Paste auf eine entzündete Stelle auftragen oder als Tee gegen Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall trinken. Man sagt er stärkt das gesamte Immunsystem und kann Infektionen vorbeugen und sogar bei Gelenkbeschwerden lindernd wirken. Außerdem soll er eine Cholesterinwert senkende Wirkung haben. Die Bitterstoffe unterstützen Galle und Leber und dank der Karotinoide hat er auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit der die Augen. 

Natürlich kann der Avocadokern seine Stärken auch gut bei der Körperpflege zur Geltung bringen. Mit Kokosöl vermengt, kannst du ihn als reichhaltige Haar- oder nährende Gesichtsmaske verwenden. Sogar gegen Akne soll er helfen. Er verleiht dem Haar einen besonders schönen Glanz und kann Schuppenbildung entgegenwirken. Angeblich kann er sogar die Hautalterung herauszögern – er ist eben ein echtes Wundermittel. 

70% der Aminosäuren einer Avocado stecken direkt im Kern. Dazu kommen die Inhaltsstoffe Flavonol, die beiden Karotinoide Zeaxanthin und Lutein und natürlich viele Vitamine, die allesamt dem Avocadokern seine großartigen Stärken verleihen. 

Aber wie macht man Pulver, Paste, Tee oder Topping? 
Zuerst säuberst du den Kern und lässt ihn ein paar Tage liegen, so dass die dünne braune Haut trocknen kann. Wenn sie sich wie hauchdünnes Laub leicht entfernen lässt, kannst du ihn leicht schälen. Den geschälten Kern kannst du jetzt mit einer feineren Käsereibe abreiben. Dabei färben sich die erst hellgelben Raspeln nach nur wenigen Minuten an der Luft orange und lassen einen erdigen, sehr frischen Duft frei. Die Raspeln lässt du am besten noch ein paar Tage an der Luft trocknen, so dass du das ganze dann mit einem Mörser gut zu einem Pulver verarbeiten kannst. Je nachdem, wie fein du das Pulver brauchst, kannst du die gröberen Reste nach dem Sieben noch einmal in den Mörser geben. Alternativ funktioniert auch eine starke Kaffeemühle. 

Bei der weiteren Verarbeitung lohnt sich ein wenig Achtsamkeit, das Pulver staubt auch in seiner gröberen Form und hinterlässt trocken und nass orange (auswaschbare) Spuren auf Textilien.

Probier es doch mal aus und erzähl mir, wie du den Avocadokern findest.

 

 

 

 

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