März 10th, 2017 by attentivista

In deinem Badezimmer gibt es mindestens eine Sache, die du sofort und ganz ohne Nachteile oder lästige Umgewöhnung austauschen kannst, um deinen Müllberg deutlich zu reduzieren: Richtig, Deine Wattepads. 

Waschbare Abschminkpads sind super unkompliziert. Du verwendest sie wie deine ganz normalen Wattepads, nur gibst du sie nach dem Verwenden einfach in die Wäsche statt in den Mülleimer.

Du kannst die Abschminkpads einfach fertig kaufen, dann wird meist ein Säckchen für die Waschmaschine mitgeliefert. Da die Stoffpads oft ein wenig größer als herkömmliche Wattepads sind, hast du natürlich auch mehr Fläche, die du nutzen kannst. Falls du nicht zu viele Produkte abschminkst (z.B. nur Make-up, Mascara und dezenter Lidschatten) kannst du sogar sehr sparsam die zweite Seite auch beim nächsten Mal wiederverwenden. Waschen kannst du die Pads zwischen 30 und 60 Grad, sie werden auch bei niedrigen Temperaturen schön sauber. Die etwas rauhere Oberfläche (z.B. aus Frottee) fühlt sich auf der Haut super angenehm an und ich habe tatsächlich das Gefühl, dass die Stoffpards die Haut besser reinigen, als die aus Watte.  

Empfehlen kann ich dir die Pads von ImseVimse. Sie sind nicht nur wirklich hübsch mit ihrer pinken Umrandung, sondern haben auch eine tolle Qualität. Das mitgelieferte Säckchen stellt sicher, dass keine Pads beim Waschen in der Maschine verloren gehen.

Wenn du zu den besonders kreativen Menschen gehörst, kannst die die Pads natürlich auch einfach selbst aus qualitativ geeigneten Stoffresten nähen. Dafür reicht eine runde Schablone, wie gesagt guter Stoff, schönes Garn zum Dekorieren, ein wenig Freude am Nähen und Geduld. 

Ich habe aktuell 20 Pads im Gebrauch, es würden für eine Person aber auch 10 Stück ausreichen, damit immer saubere Pads vorrätig sind. Und ein kleiner Tipp am Rande für die Herren: Mit Pads aus Stoff bleiben keine Fusseln in den Bartstoppeln zurück. 

Wenig Aufwand, viel Achtsamkeit – ganz einfach. 

 

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März 9th, 2017 by attentivista

Wieviel Plastik würdest Du schätzen ist in deinem Haushalt in Gebrauch? Das kann ja eigentlich nicht so viel sein: ein paar Verpackungen, vielleicht ein Schneidebrett, ein Messbecher, ein paar Tupperschalen, die Trinkflasche, die Duschgel- und Shampooflaschen, die Zahnpastatube, die Gewürzdosen, die Tüten vom letzten Einkauf, der Wasserkocher, der Eierkocher, die Kaffeemaschine, die Flipflops, die Cremedosen, das Deo, die Wattestäbchen, die Zahnbürsten, die Spüli-Flasche, die Waschmittelflasche, die Weichspülerflasche, und und und. 

Es ist gar nicht so einfach, sich bewusst zu machen, wieviel Plastik in unserem Alltag allgegenwärtig ist. Und dazu kommt ja dann noch der Verpackungsmülll von jedem Einkauf, den man schon gar nicht mehr wahrnimmt. Schließlich fühlt es sich ja auch viel schöner und sauberer an, zu wissen, dass andere Kunden im Supermarkt die eigenen Tomaten nicht wirklich antatschen konnten. Lag ja geschützt in hygienischem Plastik. 

Bei uns zu Hause gibt es jetzt die monatliche Plastikherausforderung. Jeder von uns hat in der Küche einen hübschen Korb stehen, in dem er den selbstverursachten Plastikmüll sammelt. Am Ende des Monats schaut jeder einmal durch seinen Eimer und sieht dabei sehr schnell, wo das größte Verpackungsproblem ist. Weil jeder von uns am Monatsende total gerne der Umweltbewusstere wäre, versuchen wir ernsthaft jeden möglichen Plastikmüll zu vermeiden. Und kommen dabei auf erstaunlich gute Ideen, für die wir sonst vielleicht gar nicht offen wären. Außerdem überlegen wir tatsächlich bei jedem Einkauf, was wirklich notwendig ist und machen nebenbei einen Schritt in Richtung Minimalismus, da auf einmal nicht mehr jedes Produkt schnell gekauft werden muss. Stattdessen überlegt jeder von uns, ob es nicht auch ohne gehen würde. 

Probier es doch einfach mal aus, ein bisschen Wettbewerb für einen guten Zweck macht Spaß und setzt überraschend kreative Kräfte frei. Natürlich ist das noch lange nicht Zero Plastik aber es macht den Weg dorthin unterhaltsamer und leichter. 

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