März 12th, 2017 by attentivista

Attentivistas versuchen jederzeit aufmerksam und achtsam zu sein. Jederzeit.

Aber dann kommt der Alltag mit seinen vielen kleinen vermeintlichen Ärgernissen in die Quere. Wer schafft es da, z.B. auf dem Weg zur U-Bahn oder an der Supermarktkasse, nicht abzudriften und nochmal der letzten lästigen Begegnung in Gedanken nachzuhängen. Und schwupps, findet man sich im eigenen Gedankenkarussell wieder. 

Hier ist mein Vorschlag, um deinen Alltag noch ein wenig fröhlicher zu gestalten: Lächle. Versuch doch mal, jemanden anzulächeln, der dir auf der Straße entgegenkommt oder der im Supermarkt neben dir am Regal steht. Damit passieren zwar keine großen Wunder, aber du wirst dich selbst sofort fröhlicher fühlen und genau das wird sich sehr oft auf dem Gesicht deines Gegenübers spiegeln. Du könntest auch an der Supermarktkasse die Kassiererin freundlich begrüßen, ihr danken und tschüss sagen – überraschenderweise sind das Dinge, die sich theoretisch ganz normal anhören, aber praktisch niemand anwendet. Meine Lieblingszeit hierfür ist der Advent. Die meisten Leute gerade in Geschäften sind regelrecht erschrocken, wenn man nach dem Bezahlen der Kassiererin fröhliche Weihnachten wünscht – probier es mal aus. 

Mit einem Lächeln entspannst du nicht nur deine Gesichtsmuskeln sofort, es sorgt auch dafür, dass unser Gehirn Endorphine produziert. Am schönsten ist ein Lächeln im Alltag, wenn du es für dich tust, nicht nur für andere. Denn die Achtsamkeit, die du dir selbst entgegenbringst wird von anderen sofort gespürt. Das ist ähnlich wie in der Bar oder im Club, es werden meist die charismatischen und fröhlichen Menschen angesprochen – hmmmm, warum nur ist das so?

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