Category: DIY

Mai 20th, 2017 by attentivista

Deo kann ein heikles Thema sein. Es gibt tausende Variationen und Möglichkeiten: festes, flüssiges, mit Aluminium, in Glas, in Plastik, als Spray, als Mineralstein, viele verschiedene Duftrichtungen, und und und. Inzwischen weiß man kaum, welches Deo man noch verwenden kann, ohne sich dabei schädliche Inhaltsstoffe unter die Achsel zu schmieren und außerdem funktioniert natürlich nicht jedes Deo bei jedem gleich gut. Eine Universallösung scheint hier wenig angebracht. Und trotzdem möchte ich euch heute meine neue Lieblingsdeocreme ans Herz legen.

Die Creme lässt sich schnell und einfach herstellen und wirkt mindestens so gut wie ein herkömmliches Deo. Und das beste ist – du kannst den Duft natürlich ganz nach deinen eigenen Vorstellungen zusammenstellen und verzichtest ganz nebenbei auf Schadstoffe und Verpackungsmüll/Plastik.

Für ca. 80ml Deocreme benötigst du die folgenden Zutaten. Die Creme kann sehr sparsam verwendet werden und hält entsprechend lange.

  • 8 Tropfen Ätherisches Öl deiner Wahl (geht auch ganz ohne)
  • 6 Teelöffel Kokosöl
  • 4 Teelöffel Sheabutter
  • 9 Teelöffel Stärke
  • 11 Teelöffel Natron
  • 15 Minuten Zeit

Erwärme Kokosöl und Sheabutter im Wasserbad, bis beides flüssig ist. Gib dann die Stärke und das Natron hinzu und rühre die Masse zu einer gleichmäßigen Flüssigkeit/Creme. Damit keine Klümpchen entstehen, gebe ich Natron und Stärke durch ein feines Sieb in die warme Masse. Jetzt kannst du dein ätherisches Öl dazugeben, rühren und die Masse in dein Gefäß umfüllen. Hier kannst du sie kaltwerden lassen und schon nach wenigen Stunden anwenden.

Viel Spaß beim Ausprobieren!

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Mai 6th, 2017 by attentivista

Lotion Bars sind großartig – egal ob für Hände, Füße oder den ganzen Körper. Sie brauchen keine (Plastik-) Verpackung und lassen sich super aufbewahren. Weil sie eben fest und nicht flüssig sind, müssen sie auf Flugreisen aktuell auch nicht im Flüssigkeitenbeutel transportiert werden. Und das beste ist: Ein Bar ist universal einsetzbar, egal ob auf Händen oder Füßen, Beinen oder Armen. Inzwischen gibt es eine Reihe von Anbietern für Lotion Bars. Nur weiß man oft nicht genau, was drinnen ist.

Versuch doch mal, deinen eigenen Lotion Bar herzustellen. Das dauert 20 Minuten, geht mit sehr wenigen Zutaten und bedeutet weniger Aufwand, als man denken sollte. Die benötigten Zutaten kannst du entweder im Biomarkt oder im Reformhaus finden.

Für den Basic Lotion Bar brauchst du (Menge reicht für ca. 2 Muffin-Formen)

  • 100 Gramm Bienenwachs
  • 50 Gramm Kokosöl
  • 50 Gramm Sheabutter oder Kakaobutter
  • 10 Tropfen Ätherisches Öl je nach Geschmack oder Bedarf
  • Formen zum Eingießen (Eiswürfelformen, Döschen etc.)
  • Wasserbad
  • 20 Minuten Zeit

Der Basic Lotion Bar eignet sich am besten für sehr trockene Hände und Füße. Du kannst ihn auch für deinen restlichen Körper verwenden, da er aber sehr fest ist, lässt er sich nicht ganz so einfach über die Haut fahren.

Die Zutaten haben unterschiedliche Schmelztemperaturen. Am leichtesten ist es, wenn du das Wasser für dein Wasserbad zum Kochen bringst und den Topf dann vom Herd nimmst. Jetzt kannst du im Wasserbad das Bienenwachs schmelzen. Meine Empfehlung ist, das Wachs schon in kleinen Stückchen oder sogar gehobelt ins Wasserbad zu geben. Die anderen Zutaten kannst du dann auch gleich dazugeben, die Zutaten schmelzen sehr schnell zu einer flüssigen Masse zusammen. Sobald die Flüssigkeit klar ist und keine Stückchen mehr enthält, kannst du dein Ätherisches Öl zugeben und sie dann in deine Formen gießen und kalt werden lassen. Sei hier auf jeden Fall vorsichtig, flüssiges Bienenwachs ist wirklich heiß!

Dein Lotion Bar wird schon nach wenigen Minuten hart und nach ca. einer halben Stunde kannst du ihn auch schon aus der Form nehmen, ich würde ihn trotzdem noch ein Weilchen durchtrocknen lassen.

Lotion Bars kannst du in viele verschiedenen Formen gießen und je nach Vorlieben in vielen verschiedenen Konstellationen und Duftrichtungen herstellen. Du kannst sie vor allem auch wunderbar verschenken, in eine hübsche Dose verpackt sind sie sogar recht gut haltbar.

Freue dich auf meine weiteren Rezepte für verschiedene Lotion Bars oder schreib mir deine Lieblingszusammensetzung!

 

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April 29th, 2017 by attentivista

Lass uns heute schauen, wie wir unterwegs und im Alltag noch besser auf unseren Müll bzw. das Vermeiden von neuen Abfällen achten können. Hierfür gibt es viele gute Tipps und Tricks und ich habe dir hier eine kleine Auswahl zusammengestellt:

  1. Ohne Coffee-to-go geht nicht? Nimm einfach deinen eigenen Becher mit und verwende ihn wieder. So hast du nicht nur deinen Lieblingsbecher immer dabei und vermeidest unnötigen Müll, sondern kannst in vielen Coffee Shops sogar noch ein paar Cent pro Kaffee sparen.
  2. Wie wäre es, dein Lunch von zu Hause mitzunehmen? Es sind doch bestimmt noch ein paar Dinge von gestern Abend übrig, die kombiniert mit anderen Kleinigkeiten ein tolles und abwechslungsreiches Mittagessen ergeben. Das spart nicht nur etwas Geld sondern auch eine Menge Müll, sowohl Verpackung als auch liegengebliebene Lebensmittel, die am Tag später den Weg in den Mülleimer gehen würden.
  3. Mittagssalat mitnehmen? Statt den in Portionen verpackten Salat zu kaufen, könntest du den Salat zu Hause vorschneiden und ihn mitnehmen. Nicht ganz einfach, aber machbar und in deinem Salat sind dann garantiert nur Zutaten, auf die du auch wirklich Appetit hast.
  4. Im Alltag greifen wir schnell mal zum bequemen Wegwerfbesteck. Gut, nicht jeder möchte Messer, Gabel und Löffel in der Hosentasche mit sich herumtragen, aber es gibt inzwischen wirklich schöne Unterwegsbesteck-Sets in einer praktisch-hygienischen Hülle, die auf jeden Fall in jede Handtasche passen.
  5. Wie wäre es mit einem hübschen Stofftaschentuch für die Hosen- oder Handtasche anstatt Papiertaschentüchern? Das sieht nicht nur netter aus, ist praktisch und spart eine Menge Abfall. Und die gibt es natürlich sowohl in der Damen- als auch Herrenvariante.

Habt ihr noch mehr Tips und Ideen? Schreibt mir eure Kommentare, ich freu mich drauf!

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April 22nd, 2017 by attentivista

Kräuter aller Art und Herkunft sind aus unseren Küchen nicht mehr wegzudenken. Aber nicht bei jedem wachsen die frischen Kräuter ständig in der eigenen Küche. Leider werden die meisten getrockneten Kräuter in Plastikdöschen oder -tütchen verkauft. Das geht doch auch anders. 

Hast du schon mal versucht, deine heimischen Kräuter selbst zu trocknen? Auch das ist ganz leicht: Bei deinem nächsten Marktbesuch kannst du einfach ein paar frische Kräutersträucher wie z.B. Oregano, Rosmarin, Petersilie oder Salbei mitnehmen. Die Sträusschen lassen sich gut an die Türgriffe deiner Küchenschränke hängen, so dass sie über Kopf an der Luft austrocknen. 

Du kannst die Kräuter natürlich im Trockenprozess jederzeit verwenden, so merkst du auch schnell, wann die verschiedenen Blättchen trocken genug sind, um sie abzunehmen und z.B. in ein hübsches Glas zu legen. Du kannst die getrockneten Kräuter einzeln aufbewahren, oder dir auch eine eigene Kräutermischung erstellen. 

So hast du jederzeit frische Kräuter, gleichzeitig deine Küche rustikal dekoriert und dabei Plastik und Abfall gespart.

Wie sieht deine Lieblingskräutermischung aus? Ich würde mich über deine Vorschläge freuen. 

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April 8th, 2017 by attentivista

Mandeln sind ein echtes Allround-Talent. Sie enthalten viel Eiweiß, Spurenelemente, ungesättigte Fettsäuren, Magnesium, Kupfer, Kalzium und Vitamin B1 und B2. Sie wirken sättigend und helfen so beim Abnehmen, schützen aber mit dem Antioxidans Vitamin E gleichzeitig deine Haut. 

Mandelmilch lässt sich ganz schnell und einfach herstellen. Sie ist wunderbar frisch und cremig und ist ein herrliches Erfrischungsgetränk, schmeckt aber auch in Müsli oder Kaffee sehr gut. Es gibt zwei Arten, Mandelmilch selbst zu machen: eine schnelle und eine ausführliche. 

Für die schnelle Mandelmilch brauchst du 100g Mandeln und 500ml Wasser. Beides kommt für eine Minute in einen leistungsstarken Mixer, z.B. Nutribullet, bis eine gleichmässige Flüssigkeit entsteht und schon ist deine Mandelmilch fertig.

Für die langsame Mandelmilch brauchst du 200g Mandeln, 1l heißes Wasser, 1 Passiertuch. Die Mandeln legst du für ca. 10 Stunden, am besten über Nacht, in Wasser ein. Achte drauf, dass die Mandeln nicht länger als 12 Stunden in dem Wasser liegen oder tausche das Wasser dann zwischenzeitlich aus. Die abgespülten und eingeweichten Mandeln pürierst du nun mit dem Wasser zu einer feinen Flüssigkeit und gibst diese dann durch das Passiertuch. Zurück im Tuch bleibt feines Mandelmehl, dass du z.B. auf einem Backblech gut trocknen und später zum Backen weiterverwenden kannst. 

Du kannst deine Mandelmilch nach Belieben z.B. mit Honig oder Datteldicksaft süßen. Frische Mandelmilch hält sich ca. 2-3 Tage im Kühlschrank. Die schnelle Mandelmilch schmeckt intensiver und weil sie nicht passiert ist, befindet sich das komplette Mandelmehl in der Milch. Bleibt die Mandelmilch länger stehen, setzt sich dieses ab und du siehst 2 Schichten in deiner Flasche. Das lässt sich leicht durch Aufschütteln vor dem Verzehr lösen. Die langsame Mandelmilch ist besser für empfindliche Mägen geeignet und hat einen dezenteren Geschmack als die schnelle.

Die Mengenangaben kannst du natürlich jederzeit abwandeln, achte nur auf ein ähnliches Verhältnis, damit deine Milch nicht zu dünn oder zu intensiv schmeckt.

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April 1st, 2017 by attentivista

Popcorn gehört eigentlich schon seit Jahren in unser Süßigkeitenrepertoire, vor allem bei Kinobesuchen, auf Parties oder auf der Kirmes. Aber hast du Popcorn schon mal ernsthaft als Ersatz für die abendliche Chipstüte in Erwägung gezogen? 

Mais, und folglich auch Popcorn, enthält viele Ballaststoffe, die für eine angeregte Verdauung sorgen sollen. Außerdem soll Popcorn viele Antioxidantien enthalten, denen nachgesagt wird, dass sie uns vor vorzeitiger Hautalterung schützen und gleichzeitig auch entzündungshemmend wirken. 

Zu gut, um wahr zu sein? Natürlich verzichtet gesundes Popcorn auf Fett, Zucker oder Salz. Probier doch mal dein Popcorn im Backofen zuzubereiten: Hierfür bastelst du dir eine große Tüte aus Backpapier (mit Tacker oder Küchengarn – oder nimmst einen Bratschlauch), legst deine gewünschte Menge Maiskörner hinein und backst das Ganze bei ca. 200 Grad, bis die Maiskörner aufspringen. Achte drauf, dass die Körner genügend Raum zum springen haben, damit die Tüte nicht beim Backen aufplatzt.

Und das Beste ist, Du kannst Popcorn in einer schönen Dose auch überall hin mitnehmen: es ist leicht, macht keinen Schmutz in der Handtasche und man kann es wunderbar mit Freunden teilen.

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März 31st, 2017 by attentivista

Der Avocadokern ist vielseitig einsetzbar. Welche Wirkungen er hat und wie Du ihn verzehrbar machst kannst du hier nachlesen. Der Avocadokern kann deinen Körper in vielen Richtungen unterstützen. Er soll nicht nur Schmerzen und Entzündungen lindern, sondern auch ganz allgemein gut für dein Immunsystem, für deine Augen, Galle und Leber sein. 

Tee aus Avocadokernen lässt sich am leichtesten herstellen. Hierfür trocknest du den Kern wie beschrieben ein paar Tage und entfernst die dünne braune Haut. Dann zerteilst du den noch weichen Kern in 2 bis 4 Stücke und kochst diese mit ca. 750ml Wasser auf mittlerer Temperatur für ca. 15-20 Minuten. Nach nur kurzer Zeit färbt sich das Wasser orange und wird am Ende rötlich, etwa so wie starker Hagebuttentee. Während des Kochens verteilt sich das erdige aber zitrusfrische Aroma des Kerns. Du kannst den Tee sofort trinken, empfohlen wird 1 bis 2 Tassen pro Tag.

Als Pulver kannst du den Avocadokern je nach Feinheit entweder in Flüssigkeit wie Öl oder Wasser auflösen oder als Topping zu Salaten, Grillgemüse, Kartoffeln oder Nudeln geben. Der Kern hat einen frischen nussigen Geschmack mit leichter Zitronennote.

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März 29th, 2017 by attentivista

Der Avocadokern ist vielseitig einsetzbar. Welche Wirkungen er hat und wie du ihn verzehrbar machst, kannst du hier nachlesen. Wenn deine Avocadokernraspeln richtig ausgetrocknet sind, kannst du sie leicht in einem Mörser zu Pulver verarbeiten. Meist wird das Pulver in einem ersten Durchgang etwas gröber, die Körnchen haben dann ungefähr die Größe von feinem Kaffeegranulat.

In dieser Form kannst du das Pulver bereits als Grundlage für eine Gesichtsmaske anwenden. Mische einfach einen Esslöffel des Pulvers mit einem Esslöffel Kokosöl, wenn dein Gesicht besonders viel Pflege vertragen kann, oder auch mit ein wenig Wasser, so dass eine feste Paste entsteht, die du leicht mit den Fingern auftragen kannst. Die Pulverteilchen saugen sich in wenigen Minuten mit der Flüssigkeit voll, so dass die Konsistenz schnell zu dem gewünschten Ergebnis führt. Trage die Paste auf und lass sie ca. 5-10 Minuten einwirken, wobei die Paste langsam austrocknet. Dann wäscht du sie mit warmen Wasser gründlich ab und kannst das Ergebnis bewundern. Je nach Reaktion deiner Haut, kannst du die Zeit natürlich verlängern oder abkürzen. 

Aus den Raspeln kannst du auch ganz leicht einen Sud als Shampoo oder Spülung herstellen. Hierfür kochst du die Raspeln von einem Kern in 500ml Wasser für ca. 30 Minuten bei niedriger Temperatur. Dann siebst du die Flüssigkeit aus und lässt sie abkühlen. Den Sud kannst du nun als Shampoo oder Spülung verwenden. Haltbar ist die Flüssigkeit ca. eine Woche, im Kühlschrank etwas länger. 

Für Deine Haarmaske würde ich als Basis entweder den Sud oder ein sehr feines Pulver empfehlen, da grobes Pulver sich sehr schwer aus den Haaren entfern lässt. Vermische einfach das Pulver von einem Kern mit ein bis 2 Esslöffeln Kokosöl und rühre eine gleichmässige weiche Paste an. Diese kannst du gut auf der Kopfhaut verteilen und ein paar Minuten vor dem Waschen einwirken lassen. Ob dir die Paste besser auf trockenen oder nassen Haaren gefällt musst du ausprobieren. Du kannst auch ein paar Esslöffel des Suds mit dem Kokosöl mischen und die Haarkur so kreieren. Lass das Ganze ein paar Minuten einwirken, wasche es dann mit warmem Wasser gut aus und genieß das Ergebnis. Die Haare werden leicht kämmbar und bekommen einen schönen Glanz. 

Die Paste hat eine starke orange Farbe, die auf Klamotten und Handtücher färbt. Sie lässt sich gut auswaschen, allerdings hinterlässt sie in weißen Sachen einen leichten Schatten, wenn diese nicht sofort behandelt werden. Am besten verwendest du die Paste erst einmal direkt unter der Dusche, da kannst du sie direkt abwaschen. 

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März 25th, 2017 by attentivista

Du magst Sojamilch total gerne, willst aber keine Milch in Tetrapacks kaufen und eine Alternative hast du bis jetzt noch nicht gefunden? Kein Problem, ich zeig dir, wie einfach es ist, Sojamilch selbst zu machen. Und aus dem Restprodukt kannst du ganz leicht gute Sojaburger machen.

Für etwas mehr als 1 Liter Sojamilch brauchst Du:

  • 100 Gramm getrocknete Sojabohnen
  • Wasser
  • Was immer du zum Süßen oder für den Geschmack dazugeben möchtest.
    Ich kann empfehlen, ein Stückchen Vanilleschote oder 2 Esslöffel Zuckerrübensirup zu verarbeiten. 

Zuerst werden die Sojabohnen für ca. 10 Stunden, am besten über Nacht, in Wasser eingelegt. Bohnen in eine Schüssel geben, Wasser drübergießen, fertig. 

Wenn die Bohnen gut vollgesogen sind (sie nehmen dann ungefähr die doppelte Größe an) kannst du das Wasser abgießen und die Bohnen in einem Mixer mit ca. 300 ml Wasser pürieren. Den Bohnenbrei gibst du in einen Kochtopf, gießt das Ganze mit ca. 700 ml Wasser auf und bringst es zum kochen. Jetzt kannst du auch die Geschmacksrichtung bestimmen, in dem du z.B. Vanille, Datteln oder Zuckerrübensirup zugibst. Die Masse kocht ähnlich wie Milch sehr langsam an, aber wenn sie in Fahrt ist, auch gerne mal hoch. Am besten rührst du alle paar Minuten einmal um, damit nichts am Topfboden kleben bleibt.

Nach ca. 15 Minuten kannst du den Topf vom Herd nehmen und das Ganze abkühlen lassen. Sobald die Flüssigkeit ausreichend kalt ist, gibst du sie durch ein Passiertuch oder ein sauberes Geschirrtuch und füllst sie in eine Flasche ab. 

Die restliche, jetzt sehr trockene Bohnenmasse, eignet sich hervorragend als Grundlage für schmackhafte Sojaburger. Du kannst z.B. Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und 1 Ei zugeben und die Masse dann in kleine Bällchen gerollt anbraten. Auch wenn du süße Sachen in die Flüssigkeit gegeben hast, schmeckt man die im gebratenen Patty nicht mehr wirklich durch. 

Die Sojamilch hält gut verschlossen im Kühlschrank mindestens 1 Woche, meist sogar länger. Falls deine Sojamilch schlecht wird merkst du es ähnlich wie bei Milch am unangenehmen Geruch und Geschmack, später klumpt das Ganze auch. 

Viel Spaß beim Ausprobieren. Erzähl mir doch, wie du deine Sojamilch verfeinerst. 

 

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März 23rd, 2017 by attentivista

Dass Avocados gesund, wirklich lecker und vielseitig einsetzbar sind, ist inzwischen bekannt. Die Avocado schmeckt besonders gut in Salat, Guacamole, gefüllt, pur und gebacken. Aber wusstest Du, dass auch der Avocadokern richtig vielseitig einsetzbar ist? 

Der Avocadokern soll eine große entzündungshemmende Wirkung haben. Du kannst ihn als Paste auf eine entzündete Stelle auftragen oder als Tee gegen Magen-Darm-Beschwerden und Durchfall trinken. Man sagt er stärkt das gesamte Immunsystem und kann Infektionen vorbeugen und sogar bei Gelenkbeschwerden lindernd wirken. Außerdem soll er eine Cholesterinwert senkende Wirkung haben. Die Bitterstoffe unterstützen Galle und Leber und dank der Karotinoide hat er auch positive Auswirkungen auf die Gesundheit der die Augen. 

Natürlich kann der Avocadokern seine Stärken auch gut bei der Körperpflege zur Geltung bringen. Mit Kokosöl vermengt, kannst du ihn als reichhaltige Haar- oder nährende Gesichtsmaske verwenden. Sogar gegen Akne soll er helfen. Er verleiht dem Haar einen besonders schönen Glanz und kann Schuppenbildung entgegenwirken. Angeblich kann er sogar die Hautalterung herauszögern – er ist eben ein echtes Wundermittel. 

70% der Aminosäuren einer Avocado stecken direkt im Kern. Dazu kommen die Inhaltsstoffe Flavonol, die beiden Karotinoide Zeaxanthin und Lutein und natürlich viele Vitamine, die allesamt dem Avocadokern seine großartigen Stärken verleihen. 

Aber wie macht man Pulver, Paste, Tee oder Topping? 
Zuerst säuberst du den Kern und lässt ihn ein paar Tage liegen, so dass die dünne braune Haut trocknen kann. Wenn sie sich wie hauchdünnes Laub leicht entfernen lässt, kannst du ihn leicht schälen. Den geschälten Kern kannst du jetzt mit einer feineren Käsereibe abreiben. Dabei färben sich die erst hellgelben Raspeln nach nur wenigen Minuten an der Luft orange und lassen einen erdigen, sehr frischen Duft frei. Die Raspeln lässt du am besten noch ein paar Tage an der Luft trocknen, so dass du das ganze dann mit einem Mörser gut zu einem Pulver verarbeiten kannst. Je nachdem, wie fein du das Pulver brauchst, kannst du die gröberen Reste nach dem Sieben noch einmal in den Mörser geben. Alternativ funktioniert auch eine starke Kaffeemühle. 

Bei der weiteren Verarbeitung lohnt sich ein wenig Achtsamkeit, das Pulver staubt auch in seiner gröberen Form und hinterlässt trocken und nass orange (auswaschbare) Spuren auf Textilien.

Probier es doch mal aus und erzähl mir, wie du den Avocadokern findest.

 

 

 

 

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